Eine geisterhafte Beobachterin wacht über verlassene Räume - kunstvolles Autorenkino von Denis Côté ("Curling")
Eine Frau ist davon besessen, anonyme Innenräume zu bewachen und zu besetzen - hingebungsvoll, opferbereit. Als Hüterin der Räumlichkeiten und geisterhafte Präsenz wird sie zum Echo unserer Beziehung zu Zeit, Einsamkeit und der Melancholie verlassener Orte.
"Mademoiselle Kenopsia" von Denis Côté ("Curling", "Vic+Flo haben einen Bären gesehen") ist ein ungewöhnlicher, kontemplativer Film über Einsamkeit, Leere und die melancholische Atmosphäre verlassener Orte. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die scheinbar bedeutungslose Innenräume bewacht und dadurch selbst Teil dieser verlassenen Welt wird.
Mit seinen ruhigen Bildern, dem minimalistischen Erzählstil und der bewusst reduzierten Handlung erzeugt der Film eine hypnotische, teilweise beklemmende Stimmung. Wer experimentelles Autorenkino schätzt, findet hier eine poetische Reflexion über Isolation und Vergänglichkeit.
Der Film feierte 2023 beim 76. Filmfestival von Locarno seine Premiere.
Eine Frau ist davon besessen, anonyme Innenräume zu bewachen und zu besetzen - hingebungsvoll, opferbereit. Als Hüterin der Räumlichkeiten und geisterhafte Präsenz wird sie zum Echo unserer Beziehung zu Zeit, Einsamkeit und der Melancholie verlassener Orte.
"Mademoiselle Kenopsia" von Denis Côté ("Curling", "Vic+Flo haben einen Bären gesehen") ist ein ungewöhnlicher, kontemplativer Film über Einsamkeit, Leere und die melancholische Atmosphäre verlassener Orte. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die scheinbar bedeutungslose Innenräume bewacht und dadurch selbst Teil dieser verlassenen Welt wird.
Mit seinen ruhigen Bildern, dem minimalistischen Erzählstil und der bewusst reduzierten Handlung erzeugt der Film eine hypnotische, teilweise beklemmende Stimmung. Wer experimentelles Autorenkino schätzt, findet hier eine poetische Reflexion über Isolation und Vergänglichkeit.
Der Film feierte 2023 beim 76. Filmfestival von Locarno seine Premiere.